Pressemitteilungen

Hinweis in eigener Sache:
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Auch wenn der Platz bald  "GRÜN"  wird, besteht für uns kein Grund unsere Vereinsfarben zu wechseln !

                                              Im Herzen bleiben wir  „ROT“  !

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Yannis übt sich am Parcour Dribbelkönig beim "Tag der Jugend" im Jahre 2011

- Auszug aus dem Wiesbadener Tagblatt vom 05.02.2014 -

 

Von Bernd Minges           

OESTRICH-WINKEL - Mit der Mehrheit von Rot-Grün hat das Stadtparlament den Haushalt verabschiedet. CDU und FDP stimmten dagegen. Markus Berg (CDU) und Björn Sommer (FDP) begründeten dies damit, dass keine Planungskosten und Verkaufserlöse für das Baugebiet Fuchshöhl vorgesehen seien. Die Stadt verspiele so ihre Zukunft, wenn sie die Wohnbebauung nicht behutsam erweitere. Es gebe eine große Nachfrage.

Deshalb sollte die Stadt neben der Aufwertung der Ortskerne auch weiteres Bauland schaffen. „Wir setzen mehr auf die Innenentwicklung“, begründete Christel Hoffmann (SPD) den Verzicht auf ein Baugebiet Fuchshöhl. Im Übrigen sei das Baugebiet „Am Wald“ jetzt „sanft entschlafen“, obwohl die Erlöse früher als absolut notwendig dargestellt worden seien.

Keine Steuererhöhungen

Der Ergebnishaushalt weist für den laufenden Betrieb ein Defizit in Höhe von 405 000 Euro aus. Bis 2016 muss der Etat der Schutzschirm-Kommune ausgeglichen sein. Im kommenden Jahr darf das Defizit nicht über 275 000 Euro klettern. Der Haushalt kommt ohne Steuererhöhungen aus.

Mit dem Etat hat das Stadtparlament auch der Planung für die Oestrich-Winkeler Sportstätten zugestimmt (wir berichteten). Die Stadt will insgesamt 434 000 Euro beisteuern. Der SV Hallgarten soll einen Kunstrasenplatz erhalten, der Platz des FC Oestrich soll saniert werden. Voraussetzung für die Aufhebung des Sperrvermerks ist, dass sich die Vereine über eine gemeinsame Nutzung der Plätze in Oestrich und Hallgarten einigen. Ziel ist es, dass der städtische Anteil am Kunstrasenplatz auf 50 Prozent der Investitionssumme begrenzt ist. Bürgermeister Michael Heil (CDU) hat eine Beteiligung der EBS mit ins Spiel gebracht. Im besten Fall soll sogar noch Geld für Investitionen in die Sporthalle in Winkel übrig bleiben. Trotz der ablehnenden Haltung des Vorsitzenden Stefan Weser forderte Karl-Ernst Pallas (SPD) den Verein Weindorf Hallgarten noch einmal auf, sich mit dem Verkauf von Grundstücken an dem Projekt zu beteiligen.

Mit kostenwirksamen Anträgen seien die Fraktionen sehr diszipliniert umgegangen, um die Konsolidierung nicht zu gefährden, betonte Klaus Bleuel (Grüne). 10 000 Euro wurden auf Antrag von Rot-Grün für die Dorfentwicklung, 5 000 Euro für die Gestaltung des Platzes an der Stadtwaage in Winkel beschlossen.

Mit 400 000 Euro aus dem Kapitalstock der Süwag werde die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik eingeleitet und Strom gespart, so SPD und Grüne. Dies sei erst nach einem Wechsel im Bürgermeisteramt ermöglicht worden.

Dass sich die Finanzen „in ruhigerem Fahrwasser“ befinden, sei dem Bürgermeister zu verdanken, sagte Markus Berg (CDU). Bei der Rückführung der Personalkosten sei nun die Grenze erreicht. Björn Sommer (FDP) bezifferte die jährliche Einsparung auf 300 000 Euro bei Personal- und Vorsorgeaufwendungen.

131 000 Euro für Feuerwehr

Bei den Investitionen sind 131 000 Euro für die Feuerwehren, unter anderem für ein neues Boot und einen Umbau in Mittelheim, vorgesehen. Eingeplant sind auch Mittel für die Straßensanierung. Schulstraße und Hattenheimer Straße wurden auf dieses Jahr vorgezogen. Mit einem Baubeginn sei aber erst Ende des Jahres zu rechnen.

Der Forstwirtschaftsplan weist ein Plus von 340 000 Euro aus. Dazu trägt auch der Verkauf von Holzhackschnitzel nach Heidenrod bei. Christel Hoffmann forderte, dass die Biomasse besser vor Ort genutzt werden sollte.

 

 

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- Auszug aus dem Wiesbadener Tagblatt vom 01.02.2014 -

 

Lösung bei gemeinsamer

 

Kunstrasen-Nutzung

 

in Hallgarten ins Sicht

 

OESTRICH-WINKEL - (bm). Ein endgültiges Ergebnis könne noch nicht verkündet werden, „aber wir werden auf alle Fälle eine Einigung erzielen“, sagte Christian Rau. Der Geschäftsführer des SV Hallgarten ist nach dem ersten Sondierungsgespräch mit dem FC Oestrich mit Hermann Haust an der Spitze zuversichtlich, dass sich die beiden Vereine, wie von der Politik gefordert, auf eine gemeinsame Nutzung der beiden Sportplätze verständigen können. Dabei geht es insbesondere um eine Nutzung des Kunstrasenplatzes, der in Hallgarten geplant ist.

Einigung im Februar

Wie berichtet, ist eine Absprache zwischen den beiden Vereinen Voraussetzung für die Aufhebung des Sperrvermerks, der für die Finanzierung des Kunstrasen-Projekts noch gilt. „Aus unserer Sicht ist es selbstverständlich, dass die Oestricher bei uns trainieren und spielen können, wenn der Bedarf da ist“, wenn also zum Beispiel der Hartplatz in Oestrich nicht nutzbar sei. Bei der Sanierung des Oestricher Platzes ist die Stadt am Zug.

Es seien Details geklärt worden, die aber erst bei einer endgültigen Einigung, die noch im Februar vorliegen soll, spruchreif seien, so Rau. Der SV Hallgarten und der FC Oestrich, die mit ihren ersten Mannschaften in der A- und C-Klasse spielen, wollen über die bestehende Spielgemeinschaft im Jugendbereich hinaus die Jugendarbeit zusammen noch weiter ausbauen. Auch Jugendliche aus beiden Stadtteilen sollen den Kunstrasen nutzen können.

Nur gemeinsam

In den vergangenen drei Jahren war auch über eine Kooperation mit dem SSV Hattenheim verhandelt worden. Die Stadt Eltville hätte ein Kunstrasenprojekt unterstützt. Doch die Hattenheimer bangten um ihre Selbstständigkeit, wenn sie auf einem Platz in Hallgarten spielen würden. Ein gemeinsamer Fußballplatz zwischen Hattenheim und Hallgarten wäre akzeptiert worden, sagt Mattias Hannes vom Vorstand des SSV Hattenheim, aber kein Spielort direkt in Hallgarten. Ähnliche Befürchtungen hatte es auch gegeben, als eine Nutzung des neuen Kiedricher Kunstrasenplatzes durch die Erbacher Fußballer zur Diskussion stand. Die räumliche Distanz ist sehr gering, aber die gefühlte Distanz zwischen den Vereinen ist immer noch sehr groß.

 

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- Auszug aus dem Wiesbadener Tagblatt vom 30.01.2014 -

 

Erste Sondierungsgespräche

 

zwischen dem SV Hallgarten

 

und dem FC Oestrich



Von Barbara Dietel

OESTRICH-WINKEL - Vor ihrem ersten Sondierungsgespräch heute Abend sind die Vorsitzenden des SV Hallgarten und des FC Oestrich, Christian Rau und Hermann Haust, zuversichtlich, dass sie auf einen gemeinsamen Nenner kommen werden. Die Politik hat die beiden Vereine dazu verdonnert, sich zumindest auf eine gemeinsame Nutzung der beiden Sportplätze zu einigen. Das ist eine der Voraussetzung dafür, dass der Sperrvermerk für den Bau des Kunstrasenplatzes in Hallgarten aufgehoben wird. Das hat der Haupt- und Finanzausschuss bei Enthaltung von CDU und FDP beschlossen. Es wird erwartet, dass sich die Stadtverordnetenversammlung am Montag dem Vorschlag anschließt.

Verdonnert fühlt sich Christian Rau jedoch gar nicht, er sieht die Forderungen der Politik als große Chance, mit Oestrich und darüber hinaus mit Hattenheim neue Wege im Jugendbereich zu gehen. Schon jetzt haben Hallgarten, Oestrich und der SSV Hattenheim eine Jugendspielgemeinschaft (JSG), ein Zusammenschluss von Spielern aus verschiedenen Stammvereinen. Ab der C-Jugend kann sie gebildet werden. In dem Alter spielen die Nachwuchskicker erstmals auf dem Großfeld. Auch bei den Jüngeren gibt es eine Zusammenarbeit.

 „Wir werden eine Einigung finden“, ist sich auch Hermann Haust sicher. Das bedeute aber nicht, dass Oestrich den Traum vom eigenen Kunstrasenplatz, finanziert durch einen Investor, damit aufgebe. Dass die Schutzschirmstadt Oestrich-Winkel innerhalb kurzer Zeit nicht zwei Kunstrasenplätze finanzieren kann, dafür hat Haust Verständnis.

Eigentlich wollten sich die Hallgartener mit den Hattenheimern zusammentun. Die Stadt Eltville, so der Plan, hätte dann die Hälfte der Kosten für den Kunstrasenplatz in Hallgarten übernehmen können. Doch eine Einigung kam nicht zustande. Inzwischen hätte die Stadt Oestrich-Winkel mit den für 2014 im Haushaltsentwurf eingestellten 270 000 Euro, diversen Haushaltsresten und den vom SV Hallgarten zugesagten Anteil von 135 000 Euro genug Mittel zusammen, um den Kunstrasenplatz alleine zu finanzieren. Doch für die Oestricher, die auch auf einem sanierungsbedürftigen Hartplatz spielen, wäre dann kein Geld mehr da.

So entstand die Idee bei SPD und Grünen, den Haushaltstitel „Kunstrasen Hallgarten“ in „Sportstätten Oestrich-Winkel“ umzubenennen und mit einem Sperrvermerk zu versehen. Nicht nur die beiden Fußballvereine haben Hausaufgaben bekommen, auch die Verwaltung. So ist ein Konzept gefordert, wie der Sportplatz Oestrich schrittweise renoviert und aufgewertet werden kann. Außerdem soll die Verwaltung eruieren, inwieweit sich die – allerdings momentan auch nicht auf Rosen gebettete – EBS vorstellen kann, sich finanziell an Sportstätten zu beteiligen und sie dann auch mitzunutzen. Auch den Verein Weindorf Hallgarten würden SPD und Grüne gerne ins Boot holen. Die Satzung des Vereins könne man sicher sehr weitgehend interpretieren, erklärte der Vorsitzende Stefan Weser. Die Pachterlöse würden den Verein jedoch nicht auch nur ansatzweise in die Lage versetzen, einen nennenswerten Beitrag zu leisten. Veräußert werden könnten die Grundstücke gar nicht von heute auf morgen und der Verein habe auch gar nicht die Absicht, dies zu tun. Der Schwerpunkt der Vereinsarbeit liege im kulturellen und historischen Bereich.

Ob also am Ende, wie sich das SPD und Grüne wünschen, von den über 500 000 Euro noch Mittel übrig sind, um sie für Investitionen in der Sporthalle in Winkel zu verwenden, in der es im vergangenen Jahr einen Wasserschaden gab, bleibt abzuwarten.

 

  • Randnotiz: WEINDORF HALLGARTEN

Am 1. Januar 1977 wurden die Hallgartener mit Oestrich-Winkel zwangsvereinigt. Zuvor wurde der Verein Weindorf Hallgarten gegründet, dem die noch selbstständige Gemeinde Hallgarten seinerzeit Grundstücke übertrug. Feld, Wald und Wiesen rund um Hallgarten nennt der Verein sein Eigen. Die Flächen sind verpachtet. Nach seiner Satzung verwendet der Verein den Erlös für Belange der ehemals selbstständigen Gemeinde.

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!!! Ein Traum wird wahr !!!

 

 

- Auszug aus dem Wiesbadener Tagblatt vom 27.01.2014 -

 

Hallgartener Sportplatz

             soll Kunstrasen erhalten

                        

HALLGARTEN - (red). Nachdem sich der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Oestrich-Winkel zuletzt zum Thema Kunstrasenplatz in Hallgarten vertagt hatte, hat er nun bei einer Stimmenthaltung beschlossen, dass die im Haushaltsentwurf eingestellten 270 000 Euro bestehen bleiben.

Allerdings soll sich die Freigabe der Mittel nach diesem Beschluss an verschiedenen Voraussetzungen „orientieren“. Dazu gehören unter anderem ein Kooperationskonzept der Oestricher und Hallgartener Vereine, die die jeweiligen Sportplätze nutzen, ein konkretes Umsetzungskonzept, Gespräche oder eine Vereinbarung mit der EBS über eine Mitnutzung der Sportstätten in Oestrich und Hallgarten bei einer finanziellen Beteiligung an den Investitionen oder den Betriebskosten der Sportstätten. Zudem sollen Magistrat und Vereine Aktivitäten vorweisen, „die die Beteiligung der Stadt an den Investitionsmitteln für den Kunstrasenplatz auf 50 Prozent der Investitionssumme begrenzen“, wobei vor allem eine finanzielle Beteiligung des Vereins „Weindorf Hallgarten“ ins Auge gefasst wird.

Der CDU-Stadtverband hatte im Vorfeld der Ausschusssitzung deutlich gemacht, dass es aus seiner Sicht keinen Grund gebe, den Haushaltsansatz zu streichen. Wie der CDU-Vorsitzende und Stadtrat Roland Laube sagte, werde seit Jahren über den Ausbau des Hallgartener Sportplatzes gesprochen, der sich in einem sehr schlechten Zustand befinde. Die schon vor Langem notwendige Tennen-Renovierung sei eingespart worden, um dieses Geld für den Kunstrasen zu verwenden. Mittlerweile sei der Platz kaum noch bespielbar, die Sportler würden dies aber in der Hoffnung auf eine baldige Verbesserung hinnehmen.

Trotz Einsparungsnotwendigkeiten und Schutzschirmvertrag mit dem Land sei es aufgrund der Haushaltslage möglich, das Projekt in diesem Jahr zu finanzieren. Mit dem SV Hallgarten benutze ein gerade in der Jugendarbeit äußerst aktiver Verein den Sportplatz, der zudem die ortsübergreifende Arbeit pflege und im Jugendbereich eine gemeinsame Mannschaft mit Hattenheim und Oestrich betreue.

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AUSZUG AUS DEM RHEINGAUER WOCHENBLATT vom 23.01.2013

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AUSZUG AUS DEM WIESBADENER KURIER

Debatte um Haushalt in Oestrich-Winkel

30.01.2013 - OESTRICH-WINKEL

Von Barbara Dietel

Aus einem Überschuss von rund 500 000 Euro ist ein Fehlbetrag von rund 500 000 Euro geworden. Rot-Grün hat bei den Haushaltsberatungen die außerordentlichen Erträge von 1,6 Millionen Euro für Grundstückserlöse „Auf der Fuchshöhl“ und „Am Wald“ aus dem Haushalt gestrichen. Das Zahlenwerk wurde gegen die Stimmen von CDU und FDP verabschiedet.

In der letzten Sitzung der Stadtverordneten vor der Bürgermeisterwahl am 3. März gab es noch einmal einen heftigen Schlagabtausch zwischen den beiden Lagern. Bürgermeister Paul Weimann und der Erste Stadtrat Michael Heil (beide CDU) ignorierten die Mehrheitsverhältnisse, beklagten SPD und Grüne. Von der Verwaltungsspitze sei ein Entwurf gemacht worden, der den politischen Zielen und Schwerpunktsetzungen von Grünen und SPD eklatant entgegenstehe, so Markus Jantzer (Grüne). „Die politischen Richtlinien und Prioritäten bestimmt das Parlament. Das gilt auch dann, wenn dem Bürgermeister und seinem Ersten Stadtrat die Mehrheitsverhältnisse nicht schmecken“, so Jantzer.

 

Ein Jahr Schotter

Weimann erklärte, der abgeänderte Haushalt widerspreche dem Konsolidierungsweg. Er prophezeite, dass in der Bischof-Dirichs-Straße und der Adam-von-Itzsteinstraße mindestens ein Jahr der Schotter liegen werde, weil SPD und Grüne nur einen Teil der Gelder für die Straßensanierung im Haushalt belassen haben. Ob der andere Teil wirklich 2014 zur Verfügung stehe, sei noch sehr die Frage. Das gelte auch für den Kunstrasenplatz, dessen Finanzierung auch erst für 2014 vorgesehen ist. Nicht gesichert sei die von SPD und Grünen kalkulierte Mehreinnahme von 150 000 Euro bei der Gewerbesteuer. Die Sach- und Dienstleistungen, die SPD und Grüne außer im Bereich Kinder, Jugend und Familien um sechs Prozent gekürzt haben wollen, seien mit 4,5 Millionen Euro im Vergleich zu anderen Kommunen tatsächlich hoch, so Heil. Dies liege aber an den hohen Standards in der Kinderbetreuung. Vermisst wurden von CDU und FDP zudem Vorschläge zu den Themen Verkehrskonzept sowie Erneuerbare Energien.

Das „Traumergebnis“ im Entwurf sei nur durch eine außerordentliche Einnahme zustande gekommen, so Antje Kluge-Pinsker (Grüne). „Was machen Sie im nächsten Jahr, wenn keine Grundstücke mehr da sind?“, fragte Carsten Sinß (SPD).

Sanierung in zwei Schritten

Ein großer Teil der veranschlagten Investitionskosten werde nicht schon in diesem Jahr, sondern erst 2014 kassenwirksam, so SPD und Grüne, deshalb seien die Mittel auch ganz oder teilweise gestrichen worden. Letzteres gelte für die beiden Straßen, deren komplette Sanierung in diesem Jahr nicht zu schaffen sei, so die SPD-Fraktionsvorsitzende Christel Hoffmann. Absehbar sei auch, dass der Umbau zum Kunstrasenplatz in Hallgarten nicht in diesem Jahr begonnen werde, weil dafür noch einige Voraussetzungen mit den Vereinen und der Stadt Eltville zu klären seien, die sich an den Kosten beteiligen will. Rot-Grün sieht auch keinen Anschaffungsbedarf für eine weitere Urnenstele, weil die vorhandene erst in Jahren ihre Kapazitätsgrenze erreichen werde. Mit solchen Posten unternehme die CDU-Spitze den durchsichtigen Versuch, in Hallgarten mit dem Geldbeutel auf Stimmenfang zu gehen, so Jantzer.

 


AUSZUG AUS DEM WIESBADENER KURIER

Kunstrasen in Hallgarten

04.12.2012 - ELTVILLE

FUSSBALL Eltville strebt Kooperation an

(bad). Das Konzept der Stadt Eltville für den Bau von Kunstrasenplätzen geht nur auf, wenn durch die Bebauung des Erbacher Sportplatzes mit Wohnhäusern genug Geld erlöst wird. Das stellte Bürgermeister Patrick Kunkel (CDU) noch mal klar.

Von den rund 20 000 Quadratmetern Sportplatz könnten 12 000 Quadratmeter bebaut werden, so Kunkel. Die Stadt stelle sich einen Quadratmeterpreis von 250 Euro vor. Mit dem Erlös von drei Millionen Euro soll in Erbach ein neuer Sportplatz mit Kunstrasen an anderer Stelle gebaut werden.

Außerdem ist vorgesehen, den Tennenplatz in Rauenthal in einen Kunstrasenplatz umzuwandeln. In Hattenheim, wo vor einigen Monaten der Tennenplatz saniert worden ist, soll es in absehbarer Zeit keinen Kunstrasen geben. Die Stadt Eltville wolle sich jedoch am Bau eines Kunstrasenplatzes auf dem Hallgartener Sportplatz beteiligen, berichtete Kunkel aus dem Magistrat, wo das Sportplatzkonzept erneut Thema war.

Dass die Jugendlichen ohne Kunstrasenplatz zu anderen Vereinen abwandern, ist immer wieder thematisiert worden. Eine Spielgemeinschaft Hallgarten/Hattenheim gibt es im Jugendbereich längst. Nun werde überlegt, einen Förderverein Hallgarten/Hattenheim zu gründen.

 

AUSZUG AUS DEM WIESBADENER KURIER

Grundsatzbeschluss für Kunstrasenplatz

07.06.2011 - OESTRICH-WINKEL

FUSSBALL Modell Winkel für Hallgarten / Maßnahmen zur Finanzierung werden in die Wege geleitet

(bad). Auf seinen Kunstrasenplatz wird der SV Hallgarten noch eine ganze Weile warten müssen, bremste der Erste Stadtrat Michael Heil (CDU) zu große Erwartungen. Die Stadtverordneten haben den Grundsatzbeschluss gefasst, einen Kunstrasenplatz in Hallgarten zu errichten und die Verwaltung beauftragt, die notwendigen Maßnahmen zu dessen Finanzierung in die Wege zu leiten. Gedacht ist an ein ähnliches Modell, wie es jetzt in Winkel verwirklicht wurde.

Nach einem Gutachten, das der SV Hallgarten eingeholt hat, würden sich die Kosten auf 540 000 Euro belaufen. Der Verein hat sich bereit erklärt, einen Eigenanteil von 134 000 Euro zu erbringen, teils durch Eigenleistung, teils durch eigene Mittel. Damit auch das Land und der Kreis die Maßnahme fördern, müsste das Projekt in die Prioritätenliste des Kreises aufgenommen werden. Bei hoher Priorität - die jedoch so schnell nicht zu erwarten ist, nachdem Vereine, die schon länger warten, gerade erst den Winkelern den Vortritt ließen - seien 60 000 Euro vom Kreis zu erwarten und 108000 Euro vom Land. Zuzüglich der 87000 Euro, die für die Erneuerung des Spielfeldes im Haushalt 2010 veranschlagt, aber nicht ausgegeben wurden, plus weiterer 75 000 Euro für Investitionen im Sportbereich stünden 464000 Euro zur Verfügung. Die Stadt müsste dann noch 76 000 Euro aufbringen. Die Pflege der Anlage müsste der Verein übernehmen. Dadurch spare die Stadt jährlich 4 000 Euro.

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